Panama City, Casco Viejo

Donnerstag, 17.01.2013

Nach 4 Tagen Miami gehts heute nach Panama City. Die Warterei die halbe Nacht am Flughafen auf meinen Flug um 5 war ziemlich ätzend. Das Flugzeug ist auf gefuehlte 10º runtergekühlt, Überleben ohne Decke unmöglich und jede Menge Turbulenzen haben wir auch. Schlafen kann ich trotzdem :p Sind ja zum Glück auch nur 3h Flug.

Mein Hostel La Terraza Verde ist ganz nett. Liegt nur leider etwas außerhalb. Eigentlich wollte ich heute einfach mal nichts tun, aber der sehr nette Hostelbetreiber lässt mir mit seinen Vorschlägen, was ich heute alles tun könnte kaum eine Wahl. Beschließe nach Casco Viejo zu fahren, der Altstadt von Panama.

Mein Mitbewohner aus dem Hostel bringt mich netterweise zur Bushaltestelle, hilft beim Beschaffen einer Karte für die Busse und erklärt mir welche Linie ich nehmen kann. Busfahren ist in Panama City wirklich eine Kunst. Für die Metrobusse braucht man eine aufladbare Prepaid-Karte. Die "Diabolos Rojos" zahlt man bar. Um am Busbahnhof zu den Haltestellen zu kommen, braucht man nochmal eine andere Prepaid-Karte. Pläne wo die Busse lang fahren gibt es nicht, Abfahrtszeiten sowieso nicht und auf den Metrobussen steht auch nur welche Orte/Strassen der Buss anfährt, aber nicht die Richtung etc.

Hinfahrt funktioniert ganz gut (die Rückfahrt weniger, aber auch die überlebe ich). Casco Viejo hat wirklich sehr hübsche Häuser aus der Kolonialzeit. Viele davon sind verfallen, teilweise wurden sie renoviert. Unterwegs treffe ich ein nettes Pärchen aus Norwegen. Wir schaun uns den Rest der Altstadt zusammen an und gehn dann noch in ne Pizzaria was essen (typisch panamaisches Essen halt :p)

 

Von hier hat man auch einen schönen Blick auf die Skyline von Panama City.

 

Panama City, Panama Kanal

Freitag, 18.01.2013

Heute: Obligatorischer Besuch am Panama-Kanal. Wenn man ihn sieht ist es halt eine Schleusse für grosse Schiffe. Wenn man dann im Museum erfährt, dass bei dem Bau 22.000 Arbeiter umgekommen sind, bekommt das Ganze eine andere Dimension. (Allerdings nicht beim Bau an sich, sondern durch Gelbfieber und Malaria (was es für die armen Leute natürlich nicht besser macht).)

Panama City, Panama Viejo

Samstag, 19.01.2013

Am vorerst letzten Tag in Panama City (Da mein Rückflug ab hier geht, werde ich allerdings nochmal wieder kommen) führt mich meine Reise nach Panama Viejo. Von dieser ersten Anfang des 16. Jahrhunderts gegründeten Siedlung in Panama City stehen nur noch Ruinen, nachdem sie Mitte des 17. Jh niedergebrannt worden ist.

 

Ich glaube nicht, dass die Montage von diesem Gerüsst den deutschen Sicherheits-standards genügen würde :p

Panama, Bocas del Toro

Sonntag, 20.01.2013

Am frühen Morgen kommt unser Bus in Almirante an. Weiter gehts mit dem Wassertaxi nach Bocas del Toro auf der Isla Colón, die zu einer Inselgruppe in der Karibik gehoert.

Mit den 3 Jungs aus Hamburg/München, die ich am Wassertaxistand kennengelernt habe, gehe ich bevor wie einchecken können erstmal schön auf dem Dach von einem Bus frühstücken. Den restlichen Tag verbringe ich im Hostel mit schlafen und Siedler von Catan spielen ;) Mein Hostel "Mondo Taitu" ist gemütlich (obwohl die Zimmer tagsüber doch ziemlich heiß sind, aber da ist man ja nicht so oft), die Leute sind nett und das Hostel ist auch gleichzeitig eine Bar, sodass abends auch ein bisschen was los ist.

 

 

Isla Bastimentos, Red Frog Beach

Montag, 21.01.2013

Den heutigen Tag verbringe ich mit 3 Mädels aus Uruguay, die auch in meinem Hostel wohnen, am Red Frog Beach auf der Isla Bastimentos.

Wassertaxi-Fahrt:

 

Red Frog Beach (ganz so leer wies aussieht, war der Strand leider nicht ;) ):

Isla Bastimentos, Wizard Beach

Dienstag, 22.01.2013

Abenteuertag!

Da meine eigentlich geplante Tagestour ausfällt, beschließen Pete aus Chicago, der gerade auch ein bisschen planlos im Hostel rumsteht, und ich an den Wizard Beach zu fahren. Die Fahrt ist wegen der Wellen ziemlich holprig. Schon als wir auf den Strand zufahren, ist da niemand zu sehen. Der Wassertaxifahrer würde uns gerne an einem anderen Punkt der Insel wieder abholen, wo er gleich noch mehrere Leute aufgabeln könnte, aber uns erscheint die gleiche Stelle irgendwie sinnvoller.

Beim Sprung aus dem Boot zerlegen sich gleich meine beiden Flip-Flops. Die erste Erkundung des ca. 50 m langen, wirklich sehr schönen Strandabschnitts, an dem außer uns absolut niemand ist, ergibt erstmal, dass man den Strand nur schwimmend/über Felsen oder quer durch den Dschungel verlassen kann. Ich bekomme das Gefühl, dass es sinnvoll sein könnte funktionierende Schuhe zu haben. Auf der Suche nach etwas mit dem ich meine Flip-Flops reparieren kann, fühle ich mich irgendwie sehr an Cast away erinnert. Den einen Flip-Flop bekomme ich mit etwas Plastiktüte repariert, für den andern findet sich ein etwas abgewetzter Ersatz (soll mal noch einer sagen, Müll wäre nur schlecht :p).

Bleibt die Frage, ob der Taxifahrer wieder kommt... Neben einer Runde schwimmen, bei dem sich die Strömung als doch einigermassen gefährlich erweist und chillen am Strand, stellen wir uns diese Frage immer wieder und überlegen, was wir tun, wenn er nicht wieder auftaucht und wir noch ungefähr 1-2h Zeit hätten bis es dunkel wird....

Eine halbe Stunde bevor unser Taxi kommen soll, tauchen von einem Pfad, den wir vorher nicht entdeckt hatten, andere Leute aus unserm Hostel auf, die am Strandabschnitt neben uns waren. Da sind wir schonmal einigermassen erleichtert. Verdoppelt immerhin die Chance, dass immerhin ein Taxi kommt. Es kommt aber keins...

Der eine Amerikaner kennt sich zum Glück ein kleines bisschen aus und so beginnen wir unseren Weg quer durch den Dschungel. Pfad kann man das eigenlich kaum nennen. Teilweise versinkt man wadentief im Schlamm (ich weiss jetzt auch, warum hier massenweise Flip-Flops rumliegen), muss über Baumstämme über Pfützen balancieren, über Steine klettern, etc. Hört sich grade sogar noch einfacher an als es war ;p

Als wir endlich den nächsten (verlassenen) Strand erreichen, bin ich doch ziemlich froh... Nach weiterem Fussmarsch erreichen wir dann endlich den dritten besiedelteren Strand, an dem ich gestern war (Red Frog Beach) inkl. Weg zu den Wassertaxi-Docks. Das ganze war übrigends der Weg, zu dem uns unser Taxifahrer, gerne überredet hätte...

Wizard Beach.. Ich bin mir nicht sicher, ob das von bezaubernd oder verhext kommt.

(Fotos vom Strand gibts keine, da ich meine Kamera vergessen hatte)

Bocas del Toro

Mittwoch, 23.01.2013

Wollte heute eigentlich eine Tagestour mit dem Boot zu verschiedenen Stränden machen. Das lasse ich aber Sonnenbrand bedingt ausfallen und schlafe mal aus und suche ein Internet-Cafe um meine Fotos zu sichern (klingt irgendwie paradox) und endlich mal den Blog schreiben zu können. Bisher war Internet zu langsam, kein PC vorhanden oder kein Flash-Player, den ich zum Zufügen von Fotos brauche.

Isla Carenero

Donnerstag, 24.01.2013

Unterwegs bin ich heute mit Mazi aus Israel. Unser erster kurzer Stop führt uns auf eine Schmetterlingsfarm in der Nähe vom Hostel, hin muss man tortzdem per Wassertaxi. Für alle, die schonmal im Schmetterlingshaus im Pflanzenschauhaus waren, ist der Besuch nicht so wirklich der Rede wert ;)

 

Danach auf die Isla Carenero. Die liegt genau gegenüber von Bocas del Toro und ich kann nicht verstehen, warum alle ständig zum Red Frog Beach oder noch weiter weg fahren. Los ist nicht viel. Der Strand ist nicht so wahnsinnig breit, weil gleich dahinter der Urwald anfängt. Mein bisheriger Lieblingsplatz der Reise! 

Manchen gefällts..

... andern wohl nicht so.

 

Ich weiß nicht, was die Leute immer mit ihren Schuhen machen. Hier gibts zwar lange nicht so viele Flip-Flops wie am Wizard Beach, aber auch hier kommen die vor...

Dolfin Bay und Coral Cay

Freitag, 25.01.2013

Bootstour-Tag. 

Erster Stop ist im Dolfin Bay. Da gabs wohl mal mehr Delfine. Ab und zu tauchen auch immer mal noch welche auf, dann stürzen gleich alle Boote in die Richtung. Bin froh, dass sich unser Fahrer da ein bisschen zurückhält. Find das ganze Spektakel ziemlich furchtbar. Hatte mir das ganze komplett anders vorgestellt und fühle mich unwohl, dass ich daran teilhabe.

 

Danach zum Coral Cay schnorcheln. Gab ein paar hübsche Fische zu sehen. Hab die Bilder noch nicht angeschaut, aber ich glaub, da erkennt man reich gar nichts...

Letzter Stop: Da die Isla Zapatilla wegen Wind leider nicht gut anzufahren ist: Red Frog Beach, die dritte. Bewölkt und recht frisch. Hätte da heute ehrlich gesagt auch drauf verzichten können.

Da die meisten, der Leute, die ich hier kennen gelernt habe, schon abgereist sind und ich grade nicht so wirklich Lust auf nochmal neue Leute habe, nutze ich die Zeit nochmal um Fotos hochzuladen und hier zu aktualisieren.

Morgen gehts fürs erste raus aus Panama und nach wohl erstmal nur kurzem Zwischenstop in Costa Rica gleich weiter nach Nicaragua. 

Costa Rica, Puerto Viejo

Samstag, 26.01.2013

Um 8:30 gehts los nach Puerto Viejo, Costa Rica. An der Haltestelle treffe ich Claude aus Holland, der auch nach Puerto Viejo will. Mit dem Wassertaxi gehts zum Bus, damit zur Grenze. Der Grenzübergang besteht aus einer ziemlich klapprigen alten Eisenbahnbrücke, mit einigen Löchern. Für Leute mit schwerem Gepäck sicher nicht so angenehm. Danach mit dem zweiten Bus nach Puerto Viejo. Wir sind froh, dass wir eine Kompletttour gebucht haben und wir uns beim Umsteigen um nichts kümmern müssen.

Wir gehn erstmal frühstücken. Claude möchte was Karibisches und ich finds auch keine schlechte Idee das mal zu probiern. Also Gallo Pinto (Reis und Bohnen) mit Rührei und Käse, dazu frischer Saft. Und meinen ersten Kolibri sehe ich auch :) Gute Sache! Entschädigt für die schweisstreibende Suche in der Mittagshitze.

Danach geh ich erstma ne Runde Duschen und Schlafen.

Als ich mir am Nachmittag grade die Stadt anschaun will, treffe ich zufällig nochmal auf Claude. Wir bummeln ein bisschen durch die Stadt und gehen nochmal was essen. Diesmal Casado (schon wieder Reis mit Bohnen, diesmal mit Kokos) mit Gemüse und dazu gebackene Kochbananen. Wüsste man nicht, was es ist, würde man auf Kartoffeln tippen. Ist ganz lecker, aber nur der Schokokuchen zum Nachtisch ist wirklich grossartig!

 

Geh ziemlich früh schlafen. Bin hundemüde und will morgen eh früh raus.

Cahuita nach Liberia

Sonntag, 27.01.2013

Obwohl ich früh ins Bett bin, ist es einfach noch zu früh als der Wecker klingelt. Nehme trotzdem den Bus um 6:30 die halbe Stunde nach Cahuita. Wenn man dort im Nationalpark irgendwas an Tieren sehn will, soll man früh da sein. Was sich an Tieren blicken lässt, hält sich trotzdem schwer in Grenzen. Sehe einige Eidechsen (aber die gibts hier überall), Unmengen Krabben, ein Eichhörnchen und ein Huhn. Wow! Treffe dann auf Marcus aus München, der hat immerhin schon einen Waschbärn gesehn. Spannend wirds als uns eine Horde Affen (falls man 3-4 eine Horde nennen kann ;p) über den Weg läuft, die anderen Besuchern das Essen klauen. (Unter wilden Tieren stellt man sich aber auch eher was anderes vor ;)). Grossartiges Spektakel! Danach gibts außer noch mehr Eidechsen an Tiern rein gar nichts mehr zu sehn. Immerhin unterhalte ich mich gut!

Von Cahuita aus fahre ich direkt weiter nach San José und dann nach Liberia, so weit Richtung Nicaragua, wie ich noch komme.

Nicaragua, Isla Ometepe

Montag, 28.01.2013

Auf gehts nach Nicaragua. Verquatsche mich ein bisschen beim Frühstück mit Karena aus Ohio und beim Packen mit Celine aus der Schweiz und komme erst mittags los. Grenzübergang klappt wieder problemlos, diesmal auch ohne professionelle Hilfe.

Beim Verlassen des Busbahnhofs in Nicaragua muss unser Bus erstmal eine Kuhherde aus dem Weg hupen. Bin froh, dass ich nicht in Indien bin und wir gewartet hätten bis die sich vielleicht mal allein aus dem Weg bequemen ;) Hier ist alles ziemlich ländlich. Kühe, Pferdekarren, etc.

Vor dem Aussteigen aus dem Bus, frage ich nach dem weiteren Weg. Der Typ vermittelt mich beim Aussteigen an ein Fahrrad-Taxi. Der Preis ist eigentlich viel zu hoch, aber ich hab grade keine Lust mich um noch was zu kümmern und so sehe ich immerhin noch ein bisschen mehr vom Weg.

Weiter auf die Fähre zur Isla Ometepe, die in einem Süßwasser-See (eigentlich fast eher Meer) liegt und aus zwei Vulkanen besteht.

Die Hostels in Moyogalpa (wo die Fähre ankommt) bieten fast nur Doppelzimmer an bzw. die Schlafsäle, die ich zu Gesicht bekommen, gehn wirklich gar nicht. So viele Leute wie möglich in einem winzigen Raum zusammen gepfärcht. Lande schließlich in einem Doppelzimmer, das auch nicht teurer ist als ein Bett in einem schäbigen Schlafsaal. Es hat ein Wellblechdach und keine Fenster, aber sonst macht es keinen schlechten Eindruck und immerhin ist es meins.. denke ich zumindest... entdecke dann irgendwann kleine Insekten, die ziemlich hoch springen können... Bin äußerst froh, noch nicht ausgepackt zu haben! Lasse mir erstmal ein anderes Zimmer geben (um nochmal ein anderes Hostel zu suchen, ist es eindeutig zu spät) und gehe dann duschen und Klamotten waschen ;p

Volcán Concepión

Dienstag, 29.01.2013

Heute gehts hoch auf den Volán Concepión. Mit dabei sind nur unser Führer Nain und Kersty und Paul aus London. Der Aufstieg ist ziemlich anstrengend und außerdem muss man ja auch wieder runter! Als wir auf 900m die Baumgrenze erreichen, ist der Ausblick aber super. Noch ein bisschen besser auf 1000m Höhe.

 

Hier ist es unendlich windig und der weitere Aufstieg wäre noch um einiges steiler. Bin nicht traurig, dass wir nicht mehr weiter hoch gehn! Der Weg nach unten ist so schon schlimm genug. Am Anfang denke ich noch, besser als hoch, aber irgendwann werden die Muskeln in meinen Knien und Knöcheln ziemlich weich und ich habe starke Zweifel, dass die noch in der Lage sind, mich davor zu bewahren mir irgendwas zu reissen, wenn ich das nächste Mal blöd auftrete. Die andern sind unendlich schnell, keine Ahnung, wie die das machen, aber die sind auch etwas mehr in Übung mit Berbesteigungen. Mache langsam und gehe das Risiko ein, den Bus zurück zu verpassen und 2 h warten zu müssen, aber alles besser als in den nächsten Wochen nur mit Krücken laufen zu können. Als wir flacheres Gelände erreichen, werde ich etwas unvorsichtiger und knicke direkt doch noch zwei Mal um. Nichts bleibend kaputt, aber tut trotzdem weh und ich hinke die restlichen paar hundert Meter äußerst vorsichtig zur Bushaltestelle. Bin noch keine Minute da, da kommt der Bus auch schon. Also gutes Timing und nichts dauerhaft geschädigt ;)

Zurück in Moyogalpa hole ich mein Kram ab und mache mich auf den Weg nach Santo Domingo, einem kleinen Dorf das zwischen den beiden Vulkanen liegt. Mein Hostel (Hospedaje Buena Vista) liegt direkt am Meer und ist super ruhig, so ruhig, dass es fast unpassend erscheint sich zu unterhalten. Man kommt sich vor wie in nem Kurhotel ;) Aber das ist eigentlich genau das, was ich jetzt auch haben wollte. Mal endlich ein bisschen abschalten und meinem lädierten Knöchel auch gleich mal noch ne Pause gönnen. Betten in nem Schlafsaal sind keine mehr frei. Zimmer für 15 Dollar hatte ich für Nicaragua eigentlich nicht auf dem Plan, aber was solls. Eigenes Zimmer ist wirklich nicht schlecht, wenn man abschalten will und n eigenes Bad hab ich auch. Fenster ist für den Preis aber leider wieder nicht zu haben ;) Das Zimmer ist ganz schön und sauber. Nur die rosa Vorhänge irritieren etwas.

Santo Domingo

Mittwoch, 30.01.2013

Verlasse das Hostel heute nur zum Essen. Gleich nebenan ist ein gutes vegetarisches Restaurant. Ansonsten genieße ich die Ruhe im Hostel, lasse meinen Knöchel etwas Regenerationszeit und die bisherige Reise Revue passieren.

Die Ruhe ist gut, ich merke aber, dass mir das Ganze hier doch etwas zu ruhig ist, um noch länger zu bleiben. Die Atmosphäre im Hostel läd nicht gerade dazu ein mit Leuten ins Gespräch zu kommen und mir fehlt langsam etwas Konversation, da ich nur in Einzelzimmern sitze, seit ich in Nicaragua bin.

Nicaragua, Granada

Donnerstag, 31.01.2013

Es gibt zwei Busse zurück zur Fähre, einen um 5:30 und einen um 9:30. Nehme den um 5:30.. Ich muss mich irgendwie noch in der deutschen Zeitzone befinden (12:30), anders kann ich mir das kaum erklären ;) Auf wundersame Weise steht an der Fähre auch gleich ein Bus nach Granada und in Granada laufe ich auch einfach in die richtige Richtung zum Hostel. Manchmal kann alles so einfach sein.

Will mir kurz die Hände waschen, aber im Hostel geht das Wasser gerade nicht. Wann es wieder geht? "Später". Na ok. Da es im Hostel zu heiß ist um zum Schlafen, geh ich erstmal frühstücken. Das Restaurant, das mit empfohlen wird, sieht auch erstmal super aus. Hier gibts dann auch Wasser :p Auf der Toilette liegt aber auch eine halbtote Kakerlake rum. Überdenke das mit dem Frühstücken hier nochmal. Als ich dem Kellner von meinem Fund berichte, fragt der erstmal ob ich sie totgetreten habe... Ergänzt dann aber, dass es die hier überall gibt und man die nicht davon abhalten kann hierher zu kommen. Nagut, das ist ein Argument. Als ich mich setze erzählt er auch noch von Mäusen und Ratten, die es hier außenrum überall gibt und die auch hierher laufen. Mehr verstehe ich nicht. Mehr will ich aber glaube ich auch gar nicht wissen :p

Danach ein Stadtbummel durch die Mittagshitze. Flüchte mich erstmal in ein Museum und stolpere dann in eine kleine Galerie mit wirklich schönen Bildern, dann "muss" ich doch raus in die Hitze. 

Kathedrale, das Wahrzeichen der Stadt + San Francisco-Kloster. Allerdings ist alles was hier steht nicht orginal aus der Kolonial-Zeit, sondern wurde wieder aufgebaut, nachdem die Stadt 1856 komplett niedergebrannt wurde.

Bunte Kolonial-Stil Häuser überall, außerdem Kutschen mit denen man eine Stadtrundfahrt machen kann und Pferdekarren

Dieses etwas eigenwillige Muster, findet sich sowohl auf den Fließen in einer der Kirchen als auch beim mir im Hostel. In der gleichen Kirche auch Jesus im Glas-Sarg mit einem (ich kanns nicht anders ausdrücken) ziemlich geschmacklosen roten Rock. Er wird gerade umgezogen. Als ich vom Kirchturm runter komme, trägt er das Ganze in schwarz, aber ebenso unpassend mit silberner Stickerei.

Abends komme ich endlich mal wieder unter Leute und gehe mit ner Gruppe Kanadier was essen/trinken. Ist ganz lustig, außer wenn die sich zwischenzeitlich in ausufernden Gesprächen über die Fischerei (zwei von denen sind Fischer) verlieren.

Granada

Freitag, 01.02.2013

Zweiter Tag in Granada. Geh heute nochmal etwas durch die Stadt und lande auch auf dem Markt.

Abends bietet das Hostel einen Salsa-Kurs an. Macht Spass, aber ist teils doch etwas schnell um alle Schritte mitzubekommen.

Nicaragua, Leon

Samstag, 02.02.2013

Heute gehts nach Leon, eine weitere Kolonial-Stadt. Sieht Granada recht ähnlich. Auch hier gibts viele Kirchen und bunte Häuschen.

Leon ist der erste Ort in Nicaragua, wo ich mal ein bisschen ankomme. Irgendwie gefällt mir die Atmosphäre hier besser als in Granada und außerdem komme ich gleich mit den Leute aus meinem Zimmer ins Gespräch: Nick aus New Orleans, Tom aus London und Willow aus Kanada. Wir traun uns an Strassenessen ran (ist lecker und ich überlebe es ;) ) und gehn abends noch gemütlich was trinken.

Leon

Sonntag, 03.02.2013

Zweiter Tag in Leon. Weiterer Stadtbummel und gehe ein bisschen shoppen, wenn auch nicht so wirklich erfolgreich ;)

Im Internet Cafe stoße ich das erste Mal auf einen Thermometer. 35 Grad. Ja.. genauso fühlt es sich auch an!

Abends kommen wir passend zum Ende des Superbowls vom Essen. Fand Football immer ziemlich undurchschaubar und uninteressant. Nick erklärt mir dann ma grob die Regeln und dann ist das Spielende doch ziemlich packend (mag wohl auch am Spielstand gelegen haben).

Nicaragua, Jiquilillo

Montag, 04.02.2013

Eigentlich war mein "Plan" nach Leon wieder nach Süden zu fahren, aber Nick wurde ein Hostel nochmal 2 Stunden nördlich empfohlen, das im Internet einen interessanten Eindruck macht, und wir vier beschließen da zusammen hinzufahren. Also auf zur Rancho Esperanza nach Jiquilillo. Die letzten 7 km führen über eine Schotterpiste in die Mitte vom Nirgendwo. Hier siehts wirklich aus wie Ranchen mitten in der Prärie.

Jiquilillo ist ein kleines Fischerdorf mit einfachen Hütten und vielen bunten Fischerbooten am Strand, die wirklich ein super Bild abgeben. Touristen gibts hier äußerst wenige.

Unser Hostel ist sehr chillig. Die Hütten sind aus Holz und Bambus mit Dächern aus Palmwedeln, überall hängen Hängematten rum und es gibt einen direkten Zugang zum Strand. Wäre da nicht die Hitze ;) Tagsüber ist es nahezu unerträglich heiß und man bewegt sich am besten so wenig wie möglich. Eigentlich ist es nur in den Hängematten auszuhalten oder am Strand, wo ein angenehmer Wind weht. Allerdings gibts da keinen Schatten, das kann man also auch nicht so lange machen.

Den Strand hat man sich ziemlich für sich allein. Nicht verpassen sollte man den Sonnenuntergang, der ist wirkich wunderschön! Vor oder nach (oder während) dem Sonnenuntergang ist auch ne gute Zeit um ne Runde schwimmen zu gehen.

Jiquilillo, Tag 2

Dienstag, 05.02.2013

Heute versuche ich mich mal am Surfen und nehme eine Stunde. Klappt erstaunlich schnell auf die Knie zu kommen. Macht wirklich Spaß wenn man ne Welle erwischt. Auf dem Board zu stehen klappt weniger gut, aber wäre wohl auch etwas viel verlangt ;) Nach einer Stunde ist aber dann auch erstmal gut, ziemlich anstrengend das Ganze. Mittags bewege ich mich nicht aus meiner Hängematte raus und abends versuche ich nochmal mein Glück mit dem Surfen, Diesmal ohne Trainer, der mir sagt, wann ich lospaddeln muss. Erwische tatsächlich die eine oder andere Welle, dann werden die zu groß und wenn man die Welle nicht erwischt, ist man mit samt Surfboard mitten in/unter der Welle. Bringe mein Board zurück und geh noch ne Runde schwimmen mit Nick und Tom bis die Sonne untergeht.

Jiquilillo, Tag 3

Mittwoch, 06.02.2013

Heute nochmal ein Spaziergang durchs Dorf ...

... und den Strand entlang in die andere Richtung, obwohls dafür eigentlich viel zu heiß ist.

Ansonsten nur Gammeln und Essen.

Der Weg zurück nach Süden beginnt

Donnerstag, 07.02.2013

Heute beginnt der Weg zurück nach Süden, d.h heute den ganzen Tag nur Taxis und Busse. Die Verabschiedung von Nick ist irgendwie surreal: "Wir sehen uns in 2 Wochen in New York zum Pizza-Essen." Die Vorstellung passt so gar nicht auf den verstaubten Busbahnhof in León mit Marktatmosphäre.

Eigentlich hatte ich geplant noch einen Tag Zwischenstopp in San Juan del Sur zu machen. Auf dem Weg beschließe ich, dass sich das nicht so ganz rentiert und fahre einfach weiter durch ganz Nicaragua nach Liberia, Costa Rica.

Weg nach Santa Teresa

Freitag, 08.02.2013

Mir wurde Santa Teresa mehrfach empfohlen, also komme ich irgendwie nicht dran vorbei, da vorbei zu schaun ;) Dauert alles wesentlich länger als gedacht. Erst Bus nach Puntarenas, dort ewiges Warten auf die Fähre. Beim Warten treffe ich Anna aus Schweden, die auch nach Santa Teresa will, und auf der Fähre lernen wir ein paar Leute kennen, die uns ab Parquera ein Stück mitnehme können. Dann nochmal eine kurze Busfahrt und irgendwann im Stockdunklen kommen wir in Santa Teresa an. Das Hostel in das wir eigentlich wollen ist voll, aber wir finden guten Ersatz.

 

Santa Teresa

Samstag, 09.02.2013

Heute sehe ich Santa Teresa das erste Mal im Hellen. Es ist ein ziemlich lang gezogenes Dorf, das mehr oder weniger nur aus einer Straße am Meer besteht. Leihe mir ein Rad und radele einmal bis ans andere Ende von Santa Teresa und mache immer mal wieder Abstecher von der Straße an den Strand. Die "Straße" staubt wie die Sau und es ist ziemlich unangenehm, wenn ein Auto oder Quad vorbei fährt. Der Strand ist wirklich hübsch, allerdings sind die Wellen zu hoch, um schwimmen gehn zu können. Beschließe trotz der langen Anreise morgen schon wieder zu gehen. Außer surfen oder am Strand liegen, kann man hier wirklich nichts machen und Strand hatte ich genug in den letzten Tagen und werde ich am Ende der Reise auch nochmal haben. Will lieber noch ein bisschen was anderes sehen.

Abends sitzte ich mit ein paar Leuten für das eine oder andere Bier zusammen,

Weg nach David

Sonntag, 10.02.2013

Heute mal wieder nur unterwegs. Erst mit dem Mini-Bus nach Montezuma (hier gefällts mir besser als in Santa Teresa) und dann mit dem Boot nach Jacó. Von da aus mit dem Bus nach San José und dann mit einem anderen Bus zur Grenze. Alles dauert ewig und es hätte bestimmt schnellere und billigere Wege geben, aber naja manchmal erwischt man die einfach nicht.

Eigentlich hatte ich gedacht, dass ich noch an einer Station in Costa Rica Halt mache, beschließe aber auf dem Weg Costa Rica heute schon zu verlassen. Bis ich an der Grenze bin ist es schon ziemlich spät und stockdunkel. Zwischen den Ländern auf der Straße ist einigermassen was los. Es gibt Geschäfte, aber man hat irgendwie das Gefühl man wäre in einer nicht ganz so sicheren Nachbarschaft. Nach der Ausreise aus Costa Rica, schau ich, dass ich schnellstmöglich in Panama einreise und mir möglichst nicht im Nirgendwo den Pass klauen lasse. Glücklicher Weise erwische ich grade einen Mini-Bus nach David, Bis zu meinem nächsten Ziel nach Boquete komme ich heute leider nicht mehr. Bin froh, dass ich in David um die fortgeschrittene Uhrzeit gleich ein Hotel IM Busbahnhof finde. Teuer, dreckig, laut, aber ich bin wirklich froh nicht lange suchen zu müssen.

Boquete

Montag, 11.02.2013

Nach dem Aufstehen verlasse ich David so schnell wie möglich, sogar ohne Frühstück und nehme den Bus nach Boquete. Boquete liegt ca. 1200 m hoch und ist glaube ich der erste Platz seit einem Monat an dem ich versuche in die Sonne zu kommen statt in den Schatten.

Einige Hostels hier sind ausgebucht, aber ich finde ein nettes mit schönen Zimmern, coolen Leuten, etc. Für heute buche ich eine Tour mit ein paar Leuten vom Hostel.

Zuerst gehts zu einem Mini-Canyon. Hier ist jetzt wieder ziemlich warm und man kann sich im Wasser abkühlen. Es sind ziemlich viele Leute da, an Karneval haben hier viele Leute frei... Hier kriegt ihr jetzt ausnahmsweise mal ein Bild von mir zu sehn, auf dem man mich aber eh nicht erkennt ;p War so ca. 4 Meter hoch, also vielleicht nicht ganz so hoch wies aussieht ;)

Anschließend zu heißen Quellen. Das Wasser, das hier aus dem Boden kommt, ist echt ziemlich warm. Würd mal schätzen die Becken haben so 40°?

Wirklich gut gefällts mir an dem Fluss der nebenan vorbei fließt mit seinen riesigen "Kieselsteinen". Hier gibts auch eine Stelle, an der heißes Wasser aus dem Boden kommt. Das ist dann ein wirklich merkwürdiges Gefühl in heißem Wasser zu sitzen, wenn nebenan ein recht kalter Gebirgsbach vorbei fließt...

Boquete, Tag 2

Dienstag, 12.02.2013

Eigentlich hatte ich andere Pläne heute, aber die Karneval-Feiertage legen das normale Leben hier etwas lahm, also ist es am einfachsten einfach Karneval zu feiern ;) Fahre zusammen mit Lasse aus Hamburg und JJ aus Holland die 20 min nach Dolega. Mit dem Karneval wie man ihn aus Deutschland kennt hat das Ganze wenig zu tun, aber Spass machts trotzdem. Party mit Wasserwerfern, Autos mit Riesenboxen und einem Kanal nebenan, in dem man sich von der Strömung mitnehmen lassen kann. Wir lassen es uns nicht nehmen, das auch mal auszuprobiern auch wenn wir nicht so genau wissen wollen, was das für Wasser ist, in dem wir da schwimmen. Es ist aber ziemlich klar.

Abends fahren wir dann nochmal mit ein paar Leuten nach Dolega. Hier ist ein bisschen Strassenfest inklusive Mini-Karnevalsumzug. Die Wagen sind schön, nur die Mädels, die in Kostümchen drauf stehen, machen irgendwie nicht den Eindruck als würde ihnen das Ganze so Spaß machen, das macht das Ganze etwas bizarr. Foto hatte ich leider nicht mit. Zurück gehts zu 8 in einem Taxi :D

Boquete, Tag 3

Mittwoch, 13.02.2013

Heute gehts zu ner kleinen Wanderung zu drei Wasserfällen. Mit dabei Anthony aus den USA und Sheila und Tim, ein älteres Pärchen aus Kanada. Hab mir die Angelegenheit nicht ganz so Dschungel-Trail mäßig vorgestellt, freue mich aber, dass ich nochmal dazu komme. Diesmal hat das Ganze auch einen angenehmen Schwierigkeitsgrad. Es ist zwar zwischenzeitlich auch mal wirklich steil, geht aber angenehm abwechselnd hoch und runter und nicht erst nur den Berg hoch und dann wieder nur runter..

 

Panama City

Donnerstag, 14.02.2013

Heute gehts zurück nach Panama City. Schlafe im Hostel Mamallena, weil man von hier aus Trips nach San Blas buchen kann. Abends nur noch ein bisschen Einkaufen (nach San Blas nimmt man am besten ein paar Liter Wasser mit, weil man dort für 1,5 Liter 4 Dollar bezahlt und ein paar Snacks) und nochmal Fotos sichern und Blog weiter schreiben.

San Blas

Donnerstag, 14.02.2013

Heute gehts nach Guna Yala, auch bekannt als San Blas (oder Kuna Yala). Um 5:30 gehts los mit dem Jeep zur Küste. Auf der Straße fehlen zwar immer mal wieder ein paar Meter, aber so schlimm wie man teilweise gelesen hat, ist die Fahrt wirklich nicht. Was erstmal irritiert, ist die Fahne die vorn an der Windschutzscheibe hängt. Aber es stellt sich raus, dass ich und die andern Reisenden im Jeep einfach nur schlecht informiert sind und es sich bei der Fahne um eine der Flaggen der Kuna handelt, in deren Gebiet wir gerade "einreisen" (wir kriegen zwar keinen Stempel, aber müssen unseren Pass vorzeigen).

Weiter gehts mit dem Boot. Unterwegs sehn wir schon einige der Inseln des Archipels. Wir fahren zur Insel Tubasenika auf die Hälfte von Franklin. Die Insel ist winzig klein. Gerade mal 4-5 Minuten braucht man, um einmal am Wasser drum herum zu laufen. Der Strand ist wunderbar weiß (zumindest auf der Seite von Franklin), so weiß, dass er noch nicht einmal heiß wird, das Wasser türkis. Karibiktraum :) Das Einzige was mich etwas stört ist, dass die Insel ziemlich vollgeladen ist mit Hütten.

Fließendes Wasser gibts hier nur einmal am Tag um 18 Uhr nach dem Abendessen. Dazu wird Wasser in Fässern auf einem Boot gebracht, zum Strand hoch getragen und dann auf die beiden Dusch-Häuschen hoch gepumpt. Die Klo-Spülung besteht aus Salzwasser, das man mit Eimern ins Klo befördert. Das Klo-Papier landet im Mülleimer (wobei das für Zentralamerika nicht ungewöhnlich ist, dran gewöhnen wird man sich als Europäer aber wohl nie so ganz).

San Blas, Tag 2

Samstag, 16.02.2013

Heute machen wir einen kleinen Schnorchelausflug. Erst zur Isla del Perro. Leider ist Samstag und die Insel sehr gut besucht. An dem Bootswrack, das vor der Insel liegt, ist es zum Glück nicht soo schlimm und man bekommt doch noch einiges an Fischen zu sehn.

Danach gehts noch zu einer Sandbank, auf der sich einige Seesterne "tummeln".

Dann zurück zu "unserer" Insel und schlafen, essen und Strand ;) Heute ists ziemlich windig. Und auf einmal findet man die Palmen dann eigentlich eher gefährlich als hübsch, wenn beim Essen neben dem Zelt eine Kokosnuss auf den Boden kracht. Einige Kokosnüsse werden zwar nach unten befördert, aber ich mache heute trotzdem einen Bogen um die Palmen, was gar nicht so einfach ist, weil die ganze Insel voll davon ist. Laufe also immer am Strand entlang, wenn ich ans andere Ende der Insel will. Aber ich glaube es gibt Schlimmeres ;)

San Blas, Tag 3

Sonntag, 17.02.2013

Heute dritter und letzter Tag San Blas und auch mein letzter Strandtag der Reise. Also nochmal ausgiebig genießen! Also nichts tun außer Strand und Essen und abends gemütlich mit den andern Leuten zusammen sitzen.

Panama City, die dritte

Montag, 18.02.2013

Heute gehts zurück nach Panama City. Auf der Bootsfahrt werden wir alle patsch nass, aber ist ja warm und vor der Jeep-Fahrt kann man sich auch nochmal umziehn.

Im Hostel schmeiße ich erstmal meine komplette Wäsche in die Maschine und gehe duschen. Es ist so ein schönes Gefühl gewaschene Wäsche zu haben und solange und mit so viel Wasser duschen zu können wie man möchte (ich reize es allerdings nicht aus :p). Ein Waschbecken mit fließendem Wasser und ein Klo mit Spülung wirken auch irgendwie faszinierend. Man könnte meinen ich wäre wochenlang raus gewesen aus der Zivilisation ;)

Und dann heißts meine Woche in New York zu planen. Die Vorstellung übermorgen in NY zu sein ist ziemlich surreal ;)

Panama City, alles hat ein Ende

Dienstag, 19.02.2013

Heute ist mein letzter Tag in Zentralamerika. Nutze ihn um auf dem Kunsthandwerksmarkt noch ein paar Souveniers zu kaufen und in der Av Central ein paar Klamotten. Fürs Klamotten-Shoppen hätte ich in Panama City eindeutig mehr Zeit einplanen können! ;)

Morgen gehts noch ne Woche nach New York. Ich beende an dieser Stelle meinen Blog, ich denke über New York gibts genug Infos ;)